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Dominikanische Republik
Santo Domingo – Wo die Geschichte des karibischen Rums begann
Willkommen in der Wiege Amerikas. Santo Domingo, die pulsierende Hauptstadt der Dominikanischen Republik, ist ein Ort, an dem die Zeit in den kopfsteingepflasterten Gassen der Zona Colonial (UNESCO-Welterbe) stehen geblieben zu sein scheint. Hier, wo Christoph Kolumbus einst den Grundstein für die spanische Präsenz in der Neuen Welt legte, schlägt auch das Herz der traditionsreichen Rum-Kultur.
Kultur & Erbe:
Die Stadt ist ein Schmelztiegel der Kulturen: Spanische Kolonialarchitektur trifft auf afrikanische Rhythmen und die Herzlichkeit der Dominikaner. Als Standort der ersten Kathedrale und Universität Amerikas ist Santo Domingo stolz auf sein Erbe. Doch der wahre Geist der Stadt findet sich in den kleinen Bodegas und Bars, wo bei Merengue-Klängen der lokale Rum genossen wird – ein Symbol für die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Insel.
Die Kunst der Destillation:
In und um Santo Domingo verfeinerten Generationen von „Maestros Roneros“ die Kunst des Solera-Verfahrens. Bekannte Häuser wie Barceló begannen hier ihren Aufstieg zum Weltrum. Das tropische Klima der Stadt sorgt für eine intensive Interaktion zwischen Destillat und Fassholz, wodurch Rums von außergewöhnlicher Weichheit und aromatischer Tiefe entstehen. Wer einen Rum aus Santo Domingo probiert, schmeckt die Sonne, das Zuckerrohr und über 500 Jahre Geschichte.